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Ortsgruppe NABU Franzburg
Pflege des Landschaftsschutzgebietes Hellberge
Der Schutz und die Erhaltung der Natur haben im Raum Franzburg-Richtenberg Tradition. Die heutige NABU-Ortsgruppe Franzburg, die 23 Mitglieder zählt, wurde bereits 1985 als Interessengemeinschaft Natur und Umwelt gegründet.
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LSG Hellberge
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Damals drohte das Kalkflachmoor, das Teil des heutigen Landschaftsschutzgebietes ist, zu verbuschen. Durch regelmäßige Pflegemaßnahmen wurde es seitdem davor bewahrt. Das Kalkflachmoor ist der Lebensraum von 105 nachgewiesenen höheren Pflanzenarten, von denen 39 auf der Roten Liste stehen oder zu den geschützten Arten zählen, und 18 Moosarten, die ebenfalls auf der Roten Liste zu finden sind. Im Kalkflachmoor lebt auch noch der vom Aussterben bedrohte Goldener Scheckenfalter.
Das Gebiet der Hellberge bei Franzburg ist eine Ergebnis der Eiszeit. Eine Endmoränen- und Sanderlandschaft mit Höhenzügen von bis zu 30 m, die von einem Schmelzwasserabflußtal, der jetzigen blinden Trebel, durchbrochen wird, ist das Ergebnis. Dieses LSG ist das älteste im Landkreis. Schon daran ist ersichtlich, daß es sich um eine außergewöhnliche Landschaft handelt. Unmittelbar an der Stadt gelegen und wegen seiner landschaftlichen Schönheit eignet sich das Gebiet hervorragend für die Naherholung. Ein 7 km langer Lehrpfad gibt die wichtigsten Informationen zur Natur
Seit dem Ende der extensiven Nutzung der Hellberge sind umfangreiche Pflegemaßnahmen nötig. Werden historische Offenlandschaften sich selbst überlassen, entwickeln sich Trockenrasen oder Heiden wieder zu Wald. Allein die Beweidung mit Schafen reicht in den Hellbergen nicht aus, um den Besenginster unter Kontrolle zu halten.
Der NABU Franzburg beseitigte auch etwa 650 Fichten am “Utkiek” in den Hellbergen, die keine landschaftstypischen Gehölze sind.
Seit vielen Jahren betreut die Gruppe auch den von ihr geschaffenen Naturlehrpfad. Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 “Zur Umfeldgestaltung des Franzburg-Richtenberger Sees” entwickelte der NABU Franzburg ein Wanderwegekonzept.
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