|
|
 |
|
Ortsgruppe NABU Ribnitz-Damgarten
Der NABU Ribnitz-Damgarten kümmert sich um die Renaturierung des Klosterbaches.
Noch Anfang der 70er-Jahre wurde der ursprüngliche Bachlauf begradigt, um mehr Nutzungsfläche für die Landwirtschaft zu erlangen. Als Ausgleichsmaßnahme für die Ortsumgehung B105 wurden nun zur ökologischen Sanierung auf 5,4 Hektar die Ufer bepflanzt. Zur natürlichen Regulierung des Bachlaufes wurden Strömungshindernisse errichtet. Künstlich angelegte Krümmungen im Flussverlauf sorgen für eine bessere Selbstreinigung des Gewässers.
 |
|
Früher Glücksboten, heute zunehmend unerwünscht nistende Mehlschwalben am Haus
|
Als Glücksbringer waren Schwalben lange eng mit den Menschen und ihren Gebäuden verbunden. Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit fehlen ihnen heute aber zunehmend geeignete Brutmöglichkeiten. Bei der Rauchschwalbe, die in Gebäuden brütet, führten Modernisierungen und der Abriss von Gebäuden zu Rückgängen. Für die Mehlschwalbe, die außen an Gebäuden brütet, führen Fassadensanierungen zum Verlust von Nistmöglichkeiten. Durch Versiegelung freier Flächen werden die Grundlagen zum Nestbau, die Lehmpfützen, entzogen. Dann bröckeln die halbfertigen Nester immer wieder ab. Der Schmutz („Kot“) wird dann als Belästigung empfunden und macht die Schwalben zu ungebetenen Gästen.
Im NABU Nordvorpommern versuchen wir die Lebensbedingungen für die Schwalben zu verbessern. Wichtig ist dabei die Sicherung bestehender Kolonien. Der NABU Ribnitz-Damgarten zählt und dokumentiert seit 1998 - vor allem durch Schüler desGymnasiums - Nistplätze und Schwalbenpaare. Auch Informationsveranstaltungen mit praktischen Tipps werden angeboten, denn oft erleichtern schon einfache Maßnahmen, wie das Anlegen lehmgefüllter Pfützen oder künstlicher Nisthilfen mit Kotbrettern den Nestbau. Die als Nisthilfen im Handel erhältlichen Halbschalen, können beim NABU auch mit einfachen Mitteln (Schrauben, Blumendraht, Füllspachtel und Sägespäne) gebaut werden. Um Verschmutzungen durch den Kot der Schwalben zu vermeiden, bringen die Schwalbenschützer etwa 30 Zentimeter breite Kotbretter unter den Nestern an.
 |
|
Laubfrosch
|
Nach der Übernahme von 30 Hektar BVVG-Fläche im Bereich des Naturschutzgebiets „Dänschenburger Moor“ durch den NABU-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, hat der NABU Ribnitz-Damgarten die Pflege und Betreuung zur Renaturierung des dazugehörigen Dammersdorfer Moores übernommen. Weitere 14 Hektar Randwald sind gekauft und sollen zum naturnahen Wald entwickelt werden.
Auf der Fläche des ehemaligen Flugplatzes auf der Halbinsel Pütnitz hat sich in den vergangenen Jahren eine vielfältige Vegetation eingestellt. Ziel des NABU ist es, möglichst viel davon zu erhalten. Im Landschaftsplan der Stadt wurde ein Konzept für eine naturnahe Nutzung erarbeitet.
|
|
|
 |
|
 |