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Ortsgruppe NABU Tribsees
Das Trebeltal - Hochburg der Fledermäuse
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Fledermaus
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Den Schutz von Flora und Fauna des Grenztalmoores hatten sich die Tribseeser Naturschützer auf die Fahnen geschrieben, als sie 1994 dem NABU beitraten. Gegründet wurde die Gruppe bereits 1971 durch engagierte Jäger. Heute zählt der NABU Tribsees 14 Mitglieder. Regelmäßig steht die Pflege von über 300 Kopfweiden auf dem Plan, die in den 90er Jahren gesteckt wurden. Ziel ist außerdem der Schutz von Falken, Dohlen und Schleiereulen. Dazu wurden in sanierten Kirchen Nordvorpommerns Nisthilfen eingebaut, die regelmäßig kontrolliert werden. Die Ergebnisse melden die Tribseeser der Vogelwarte auf Hiddensee. Außerdem hat der NABU die Patenschaft für vier Storchennester.
Das Trebeltal ist ein bedeutender Lebensraum für Fledermäuse, wie der Fransenfledermaus. Durch jährliche Bestandsuntersuchungen in den bekannten Quartieren wurden besonders stabile Vorkommen der in Mitteleuropa seltenen Mopsfledermaus entdeckt. Fast 90 Prozent der in Mecklenburg-Vorpommern bekannten Winterquartiere und viele Sommerquartiere konzentrieren sich im Trebeltal.
Neben dem Schutz der Lebensräume bemüht sich der NABU Tribsees besonders um die Schaffung geeigneter Winterquartiere. Stillgelegte Bunker und Eiskeller werden fledermausgerecht gestaltet. Denn nur kühle, frostfreie Quartiere gewährleisten, dass die Tiere in den kalten Monaten überleben, in denen sie von ihren Fettreserven zehren.
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Kontakt:
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NABU Tribsees
Margit Schneider
Heilgeiststraße 11
18465 Tribsees
Tel. und Fax: 038320-442
E-Mail: mail@najunvp.de
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